
Man betritt den Gewächshausraum in der Erwartung, dort eine konstante, angenehme Wärme zu finden – eine Wärme, die die Pflanzen glücklich hält. Doch stattdessen wirkt die Luft dünn, und der Heizkörper muss offensichtlich härter arbeiten, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. In neun von zehn Fällen ist die Ursache dafür eine dünne Schicht Staub auf dem Infrarotelement – dieser Staub erhöht den Energieverbrauch und verringert gleichzeitig die Leistung des Heizkörpers.
Was wirklich wichtig ist Infrarot-Heizgeräte für Gewächshäuser liefern direkte Strahlungswärme, die direkt auf Pflanzen, Boden und Beete wirkt – anstatt erst die Luft zu erwärmen. Dadurch wird der Luftaustausch reduziert und die Feuchtigkeit bleibt konstant. Die meisten Geräte werden mit Kohlenstofffasern oder Quarzelementen betrieben, wobei ein Reflektor dazu dient, die Wärme genau dorthin zu lenken, wo sie benötigt wird.
Suchen Sie nach Modellen, die für feuchte Umgebungen geeignet sind, mit einer IP-Zertifizierung, die den Bedingungen im Gewächshaus entspricht, sowie mit einem Thermostat, das starke Temperaturschwankungen verhindert. In der Praxis liefert ein gut gewartetes Infrarot-Heizgerät eine konstante Leistung bei geringerem Energieverbrauch im Vergleich zu Geräten, die mit Luftzuschlag arbeiten.
Warum diese Methode für Gewächshäuse geeignet ist Ein Gewächshaus ist eine sich ständig verändernde Umgebung: Türen öffnen sich, Lüftungsöffnungen funktionieren, und die Feuchtigkeit bleibt konstant. Durch die Strahlungswärme bleibt die thermische Masse warm – dadurch spüren die Pflanzen keine Auswirkungen, wenn kalte Luft hereinströmt. Wenn man das Heizelement sauber hält, erhält man eine konstante Leistung und kürzere Aufwärmzeiten.
Das bedeutet stabile Wachstumsbedingungen, weniger Temperaturschwankungen über Nacht und geringere Energiekosten. Saubere Reflektoren sowie ungeätzte Elemente halten außerdem länger – dadurch muss man weniger Ersatzteile ersetzen und das System kann saison für Saison weitergenutzt werden.
Praktische Details, die man nicht ignorieren darf Staub und Feuchtigkeit beeinträchtigen die Leistung des Heizgeräts. Reinigen Sie den Außenrahmen sowie den Reflektor mit einem weichen Tuch und saugen Sie das Element vorsichtig ab, wie es in der Anleitung beschrieben wird. Achten Sie darauf, dass die Lufteinlässe frei bleiben, und überprüfen Sie den Stromkabel auf Anzeichen von Abnutzung.
Eines sollte man beachten: Infrarot-Heizgeräte heizen Objekte direkt – daher muss sich das Strahlungsbild auf die wichtigsten Pflanzengebiete richten. Für beste Ergebnisse sollten Sie das Heizgerät mit einem zuverlässigen Thermostat kombinieren und es so platzieren, dass es keinen direkten Kontakt mit Wasser oder starkem Kondenswasser hat.